Astronomie FAQ
Das Projekt "Fragen & Antworten zur Astronomie" entstand im Schuljahr 2008/2009 anlässlich des internationalen Jahres der Astronomie. Diese Seite wurde von der R9b (Abschlussjahrgang 2010) innerhalb des NWA(Physik)-Unterrichts erstellt.
Links zur Astronomie
- http://www.astronomie2009.de/
- Abenteuer Forschung: "Wie das Licht in die Welt kam"
- Europäische Weltraumorganisation
- NASA
- Hubble Weltraum Teleskop
e-books bei "Google-Buchsuche":
- Bührke, Thomas; Wengenmayr, Roland: Geheimnisvoller Kosmos. Astrophysik Und Kosmologie Im 21. Jahrhundert. 1. Aufl.. Weinheim: Wiley-VCH Verlag 2008. ISBN: 978-352-740899-3
- Baschek, Bodo; Unsöld, Albrecht: Der neue Kosmos. Einführung in die Astronomie und Astrophysik. 7. Aufl.. Berlin: Springer Verlag 2002. ISBN: 978-354-042177-1
- Schneider, Peter: Einführung in die extragalaktische Astronomie und Kosmologie. 1. Aufl.. Berlin: Springer Verlag 2008. ISBN: 978-354-025832-2
- North, John: Viewegs Geschichte der Astronomie und Kosmologie. 1. Aufl.. Braunschweig/Wiesbaden: Vieweg Verlag 2001. ISBN: 978-354-041585-5
- Spatschek, Karl-Heinz: Astrophysik. Eine Einführung in Theorie und Grundlagen. 1. Aufl.. Stuttgart: Vieweg+Teubner Verlag 2003. ISBN: 978-351-900452-3
- Treichel, Michael: Teilchenphysik und Kosmologie. Eine Einführung in Grundlagen und Zusammenhänge. 1. Aufl.. Berlin: Springer Verlag 2000. ISBN: 978-354-067711-6
Was ist ein Orbit?
Als Orbit bezeichnet man die Umlaufbahn eines Objektes im All. Dieses Objekt dreht sich um ein anderes Objekt und periodisch (in einer bestimmten Zeit). Die Umlaufbahn hat eine elliptische Form. Außerhalb der Umlaufbahn wirken Kräfte auf die zwei Körper, deshalb ist die Ellipse nicht mathematisch genau. Beispiele für ein Orbit ist zum Beispiel die Erde, die sich um die Sonne dreht oder der Mond um die Erde.
Was ist eine Galaxie?
Unsere Sonne ist nur ein Stern in einer riesigen Sammlung von zwei Milliarden Sternen, die in der Form eines Spiegeleis mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren angeordnet sind. Diese Sammlung nennen wir die Galaxie, weil wir sie als einen Streifen von Sternen im Nachthimmel sehen, die wir als Milchstraße bezeichnen. Sie wird so genannt weil Galaxie aus dem Griechischen kommt und Milch bedeutet. Aber zu Beginn dieses Jahrhunderts erkannte man, dass unsere Galaxie nur eine von den gesamten Weltraum verbreite sind und die wir Galaxie nennen.

Was ist die Milchstraße?
Die Milchstraße ist ein breites, fleckiges Band, das sich quer über den Nachthimmel ausbreitet. Ein starkes Teleskop zeigt, dass sie aus Tausenden von Sternen besteht und eigentlich die Seitenansicht unserer Galaxie ist.
Was ist ein Komet?
Alle paar Jahre geschieht etwas Wunderbares am Himmel. Ganz plötzliche taucht ein neuer Stern auf. Ein ganz besonderer Stern. Er hat nämlich einen Schweif. Das ist ein Komet. Zunächst ist er ein winziger Punkt. Dann wird er heller, sein Schweif ist deutlicher zu sehen. Er wandert durch ein oder zwei Sternbilder und nach ein paar Wochen verschwindet er wieder. Es gab schon Kometen, deren Schweif über den halben Himmel reichte!
Früher verbreitete jeder Komet Angst und Schrecken. Die Menschen glaubten nämlich, dass Kometen schlimme Krankheiten, Kriege oder den Weltuntergang ankündigen.
Vor 300 Jahren konnte ein englischer Astronom namens Edmund Halley das geheimnisvolle Erscheinen und Verschwinden der Kometen klären. Er beobachtete im Jahr 1682 einen hellen Kometen und berechnete seine Bahn. Und er fand heraus, dass dieser Komet (heute heißt er Komet Halley) in einer riesigen Bahn um die Sonne kreist und alle 76 Jahre in die Nähe von Sonne und Erde kommt.
Im Jahre 1986, als der Komet Halley wieder einmal in die Nähe der Erde kam, flog eine ganze Flotte von Raumsonden zu ihm, um ihn aus der Nähe zu erforschen und zu fotografieren. Seither wissen wir, dass Kometen einige Kilometer große, schmutzige Schneebälle sind. Nähern sie sich der Sonne, so schmilzt ein Teil des Schnees. Der Schmutz, der dann befreit wird, bildet den Schweif des Kometen.
Ein Komet ist ein kleiner Himmelskörper, der zumindest in den sonnennahen Teilen seiner Bahn durch Ausgasen erzeugte Koma aufweist. Der Kometenkern ist von einer diffusen, nebeligen Koma genannten Hülle umgeben, wenn er sich in der Nähe der Sonne befindet. Die Hülle hat eine Ausdehnung von bis zu 2,7 Millionen Kilometer. Kern und Koma zusammen nennt man auch den Kopf des Kometen. Das auffälligste Kennzeichen der von der Erde aus sichtbaren Kometen ist jedoch der Schweif, der bei großen und sonnennahen Objekten eine Länge von mehreren 100 Millionen Kilometern erreichen kann. Meistens sind es aber maximal nur einige 10 Millionen Kilometer.

Was ist eine Mondfinsternis?
Während sich der Mond um die Erde dreht, wandert er manchmal direkt in den Erdschatten, den das Sonnenlicht nicht durchdringt. Das ist eine Mondfinsternis. Wenn man zu dieser Zeit auf dem Mond schaut, kann man die dunkle Scheibe des Erdschattens über den Mond kriechen sehen.
Was ist der Neumond?
Der Mond scheint im verlaufe des Monats seine Form zu ändern, weil wir seine helle, sonnenbeschienene Seite aus unterschiedlichen Winkeln sehen, während er sich um die Erde dreht. Zum Neumond steht der Mond zwischen Erde und Sonne, und wir sehen nur eine sichelförmige Andeutung seiner hellen Seite. Im Verlaufe der ersten zwei Wochen des Mondes sehen wir mehr und mehr von seiner hellen Seite, bis wir zu Vollmond seine gesamte sonnenbeschienene Seite sehen. In den folgenden zwei Wochen sehen wir weniger und weniger, bis wird wider bei nur einem Scheibchen angelangt sind.
Wie heiß ist die Sonne?
Die Oberfläche der Sonne ist sehr sehr heiß- 6000°C und würde absolut alles zum Schmelzen Brigen.Aber ihr Kern ist mit über 16 Millionen °C einige tausendmal heißer!
Was ist eine Sonnenfinsternis?
Eine Sonnenfinsternis kommt zustande, wenn sich der Mond zwischen die Erde und die sonne schiebt und einen Schatten auf die Erde wirft, der einige hundert Kilometer breit ist.
Wie alt ist die Sonne?
Die Sonne ist ein Stern mittleren Alters und entstand vermutlich vor 5 Milliarden Jahren. Sie wird wahrscheinlich weitere 5 Milliarden Jahre brennen und danach in einem Feuermeer vergehen, das so hell brennen wird, dass die Erde darin einfach verbrennt.

Was ist eine Sternschnuppe?
Sternschnuppen sind kleine Steine aus dem Weltall, vielleicht nur so groß wie ein Sandkorn. Wenn sie in die Lufthülle der Erde eindringen, verglühen sie und ziehen eine Leuchtspur hinter sich her. In sternenklaren Nächten kann man einige Sternschnuppen pro Stunde sehen. Aber in manchen Nächten gibt es wahre Schwärme von Sternschnuppen. Am 12. Dezember, am 12. August oder am 3. Januar kann man vielleicht jede Minute oder noch häufiger eine Sternschnuppe sehen.
Immer wenn die Erde auf ihrer Reise um die Sonne eine Kometenbahn kreuzt, sehen wir besonders viele Sternschnuppen. Sternschnuppen entstehen nämlich oft aus den Schmutzteilchen, die der Komet auf seiner Bahn hinterlässt.
So entsteht die Leuchterscheinung
Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist der Ursprung dieser Leuchterscheinung nicht das durch die Reibung mit den Luftschichten erzeugte Verglühen der Staubpartikel. Vielmehr wird die im Teilchen steckende Bewegungsenergie teilweise dazu verbraucht, den Atomen umliegender Luftteilchen die Elektronen zu entreißen. Die Atome werden ionisiert. Bei der Wiedervereinigung von Atomkernen und Elektronen wird Licht ausgestrahlt (Rekombinationsleuchten).
Vor dem Meteoroid bildet sich ab einer Höhe von etwa 100 km eine Stosswelle aus einem Gemisch von Luft und verdampfter Materie, die stark erhitzt und ebenfalls ionisiert wird.
Daraus entsteht eine helle leuchtende Gaskugel, die oft einen Durchmesser von mehreren hundert Metern aufweisen kann. Der die Erscheinung verursachende sehr viel kleinere Meteoroid wird durch die Reibungshitze an der Oberfläche aufgeschmolzen und verliert dadurch mehr als die Hälfte seiner ursprünglichen Masse. Das abgetragene Material wird stark erhitzt und teilweise verdampft, so dass die Spektralfarben der entsprechenden Elemente sichtbar sind (Linienspektren). Bei einigen Meteoren sind daher Farben erkennbar. Das Spektrum reicht von rot über orange-gelb bis blau oder grünlich. Am häufigsten neben weiß der "blendend hell" werden Feuerkugeln als grünliche Gaskugeln gesichtet. Dies mag daran liegen, dass das menschliche Auge im grünen Spektralbereich am empfindlichsten ist. Reste des abgetragenen Materials, welches nicht verdampft wurde, können noch lange als "Rauchfahne" beobachtet werden.
Aberglaube
Im volkstümlichen Aberglauben vieler Länder hat jemand, der zufällig eine Sternschnuppe am nächtlichen Himmel sieht, einen Wunsch frei, der angeblich in Erfüllung geht. Sobald man die Sternschnuppe gesehen hat, solle man die Augen schließen und sich etwas wünschen. Wichtig sei, dass man niemand anderem von dem Wunsch erzählt, sonst gehe er nicht in Erfüllung.

Vom Dunkel zum Licht. Die Sternentstehung
Sternentstehung ist eine der wichtigsten Grundprozesse der Astrophysik. Mit der Entstehung und Entwicklung massereicher Sterne sind so wesentliche Phänomene wie die chemische Evolution von Galaxien, turbulente Energieproduktion im interstellaren Medium, die Entstehung und Zerstörung von Molekülwolken, die globale Verteilung der Sternentstehungsrate und die Gestaltung des Massespektrums der neu entstandenen Sterne verknüpft. Mit der Entstehung massearmer Sterne sind grundsätzliche Fragen der Kosmogonie und Kosmologie verbunden.
Die ersten Sterne bildeten sich bereits wenige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall, der den Beginn des Universums markiert. Und Sterne entstehen auch heute noch, etwa 13 Milliarden Jahre später. Mit modernen Großteleskopen können wir am Nachthimmel den Verlauf der Sternengeburt in unserer Milchstraße im Detail untersuchen und direkt in den Kreißsaal der Sterne blicken. Etwa im Wintersternbild Orion. Gleichsam vor unserer kosmischen Haustüre, bilden sich dort jungen Sterne wortwörtlich haufenweise aus ihrer Geburtsmaterie in riesigen Gas- und Staubwolken. Ein komplexes Wechselspiel aus Schwerkraft, Überschallturbulenz und Magnetismus bringt braune Zwerge, rote Riesen, schwarze Löcher, aber auch ganz normale Sterne wie unsere Sonne hervor.
Ein Stern durchläuft in seiner Entstehung und Entwicklung eine ganze Reihe von Stadien.
Die Bildung von Sternen läuft in folgendem Schema ab:
1. Eine Gaswolke, die hauptsächlich aus Wasserstoff besteht, schafft die Voraussetzung zur Sternentstehung. Ausgelöst durch die Druckwelle einer nahen Supernova, Dichtewellen in der interstellaren Materie oder durch die Strahlungsenergie bereits entstandener Jungsterne beginnt die Gaswolke aufgrund ihrer eigenen Schwerkraft zu kollabieren. Dazu muss das Jeans-Kriterium erfüllt werden.
2. Die Gaswolke verdichtet sich weiter, wobei einzelne Globulen entstehen, aus denen dann die Sterne hervorgehen. (Sterne entstehen selten isoliert, sondern eher gemeinsam.)
3. Die Globulen verdichten sich weiter, bis Temperatur und Dichte das Wasserstoffbrennen (Kernfusion von Wasserstoff zu Helium durch Bethe-Weizsäcker-Zyklus oder durch Proton-Proton-Reaktion) ermöglichen. Der Stern wird zum Hauptreihenstern im Hertzsprung-Russell-Diagramm.
Zu diesem Zeitpunkt steht fest, ob ein Doppelsternsystem (oder Mehrfachsternsystem) oder ob ein einzelner Stern mit entstanden ist.
Objekte, die nicht die nötige Masse erreichen, um die Kernfusion zu zünden, werden zu braunen Zwergen.
Ein Beispiel für eine aktive Sternentstehungsregion ist NGC3603 im Sternbild Schiffskiel in einer Entfernung von 20.000 Lichtjahren. Beobachtet wird die Sternentstehung mit Hilfe von Röntgenastronomie, also Geräten wie dem Röntgenteleskop Chandra und im infraroten Spektralbereich, da sie dort die auffälligsten Kennzeichen zeigt.

Neil Armstrong
- Name: Neil Alden Armstrong
- Geburtstag/-ort: 05.08.1930 in Ohio, USA
- Eltern: Stephen Amrstrong, Rechnungsprüfer Viola Armstrong, Hausfrau
- Familie: Verheiratet zum zweiten Mal. Mit seiner ersten Frau hatte er zwei Söhne und Tochter, wobei diese im Alter von 2 Jahren starb. Er ließ sich jedoch 1992 von seiner Frau scheiden und heiratete im Jahre 1994.
- Erwarb mit 16 Jahren die Pilotenlizenz.
Neil Armstrong war US-amerikanischer Astronaut. Er war der erste Mensch der den Mond betreten hat.Als Kommandant der „Apollo 11“ betrat er am 21. Juli 1969 um 3:56:20 Uhr den Mond. Mit dem folgenden Satz betrat er den Mond: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit“

Wie viele Sterne gibt es?
Die Antwort kann einem leider keiner geben. Es gibt so viel Sterne in unserem Weltraum dass man diese gar nicht alle zählen kann…Allein unsere Milchstraße hat 200 Milliarden Sterne.
Können Sterne sterben?
Ja sie können sterben, dies ist ein spannender Vorgang Wenn der Stern seine ganze Energie verbraucht hat und er aufhört zu Leuchten, dann dehnt er sich aus und wird riesengroß. Nach einer gewissen Zeit explodiert der Stern und wird in viele Fetzen zerrissen. Dabei werden die umkreisenden Planeten ebenso beschädigt oder zerstört. Die Explosion ist mehrere Wochen lang zu Sehen. Die Supernova leuchtet in dieser Zeit so hell wie eine Milchstraße mit 100 Milliarden Sternen. Nach ein paar Jahren, wenn die Supernova explodiert ist, kann man die Fetzen des Sterns beobachten, die nun im leeren Weltraum treiben.
Supernova: Der Zusammenbruch eines Supergiganten löst eine Explosion wie eine Atombombe aus, diese wird Supernova genannt.
Quellen:
Was ist eine Mondfinsternis?
Es gibt in Deutschland circa alle zwei Jahre eine Mondfinsternis Bei einer Mondfinsternis steht die Erde direkt zwischen Sonne und Mond so dass die Sonne den Mond nicht mehr anstrahlen kann. Da der Mond kein selbstleuchtender Körper ist, kann man ihn nicht erkennen. Bei einer Mondfinsternis ist jedoch fast immer noch ein rötlicher oder bräunlicher Schein zu sehen der wie ein Umriss um den Mond erscheint. Das tritt circa nach jeder fünften oder sechsen Lunation (= Umdrehung des Mondes um die Erde) ein. Dabei gibt es mehrere Arten von Mondfinsternissen.
Die totale Mondfinsternis
Hierbei tritt der Mond völlig in den Schatten der Erde und ist somit gar nicht mehr zu erkennen.
Partielle Mondfinsternis
Hierbei steht der Mond nur halb im Schatten der Erde. Der andere Teil ist im Halbschatten (= "Der Halbschatten (Penumbra) ist die Fläche, die nicht das volle Licht der Umgebung erhält.")
Totale Halbschattenmondfinsternis
Der Mond tritt dabei ganz in den Halbschatten der Erde. Jedoch wird er an keiner Stelle ganz verdeckt. Dieses Phänomen findet nur sehr selten statt. Die letzte Mondfinsternis dieser Art fand am 14. März 2006 statt. Die Nächste totale Halbschattenmondfinsternis wird voraussichtlich am 29. August 2053 statt. Also ca. alle 50 Jahre.
patentielle Halbschattenmondfinsternis
Der Mond tritt nur leicht in den eigenen Halbschatten ein so dass es mit dem menschlichen Auge fast unmöglich ist dies zu erkennen. Diese Mondfinsternis ist häufiger war zu nehmen als die partielle Mondfinsternis.
Quellen:
- www.mondfinsternis.org/mondfinsternis-hauptframe.htm www.wikipedia.de/mondfinsternis
- http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/astronomie/mondfinsternis-im-schatten-der-erde_aid_325347.html
Wie könnte das Ende unserer Erde aussehen?
Nichts ist ewig im Universum auch der Planet, auf dem wir leben, wird es nicht immer geben. Es ist nicht genau erwiesen wie das Ende der Erde aussieht, es gibt aber verschiedene Theorien dafür. In den folgenden zwei Abschnitten, sind 3 mögliche Theorien beschrieben.
1. Theorie:
Da die Sonne immer heller wird und mehr Energie auf die Erde strahlt, kann man davon ausgehen, wie Forscher auch an anderen Sternen beobachtet haben, dass in rund 2 Milliarden Jahren die Erde durch die Sonne in eine „Treibhaushölle“, ähnlich wie dem Klima auf der Venus, verwandelt wird. Die Erde wird dann verglühen. Aber trotzdem kann man sich darüber streiten, ob die Erde vor dem Verglühen entkommen kann. Rechnungen ergeben, dass sich die Erde im Laufe der Zeit weit genug von der Sonne entfernt, da ihre Anziehungskraft nachlässt.
2. Theorie:
Die Sonne nähert sich der Erde immer mehr und wird von der Erde aus bis zu 250 mal größer wie jetzt, auf der Erde wird es immer heißer und heller, die Sonne treibt die irdische Temperatur auf 60 bis 70 Grad Celsius. Das Wasser wird dann nicht nur verdampfen sondern durch die enorme UV-Strahlung werden die Wasserstoffatome gespalten und das führt zum Verrosten der Erde, da sich dann der freie Sauerstoff und das Eisen im Gestein bindet und alles oxidieren lässt. Die Erde ist dann nicht mehr der „blaue Planet“ sondern der „rote Planet“. Danach werden ca. 2200 Grad Celsius herrschen, es wird „Magmaozeane“ geben und abwechselnd kann „Siliziumschnee“ und „Eisregen“ fallen. Die Erde ist dann aufjedenfall nicht mehr bewohnbar.
3. Theorie:
In rund 7 Milliarden Jahren wird der Vorrat an Brennstoff von der Sonne verbraucht sein. Sie hört dann nicht nur auf zu leuchten, sondern entwickelt sich zu einem Riesenstern. Sie dehnt sich bis auf das 200-fache ihrer jetzigen Größe aus. Zunächst wird sie dann die Planeten Merkur und Venus verschlingen und dabei auch der Erde gefährlich nahe kommen. Man ist schon länger der Meinung, dass dann auch die Erde von der Sonne verschluckt wird.
Quellen:
Was sind Doppelsterne ?
Doppelsterne sind Sterne die am Himmel zusammenstehen. Sie sind gravitativ aneinander gebunden und können daher nicht zu Einzelsternen werden. Die meisten Sterne in unserer Milchstraße sind Doppelsterne (unsere Sonne ist ein Einzelstern) Es wird angenommen dass 50% von allen Sterne im Universum Doppel- oder Mehrfachsterne sind.
- Die optischen Doppelsterne sind Sterne die scheinbar am Himmel zusammen stehen, aber es sieht nur von der Erde so aus. Eigentlich sind sie nicht gravitativ aneinander gebunden.
- Die physischen Doppelsterne sind Sterne die, da sieh nahe beieinander Stehen gravitativ aneinander gebunden sind und sich daher um einen gemeinsamen Schwerpunkt bewegen.
- Geometrische Doppelsterne sind Sterne die sich im Raum nahe sind aber durch ihre hohe Relativgeschwindigkeit nicht aneinander gebunden sind. Diese Sterne bilden nur für eine kurze Zeit ein Doppelsystem und sehen sich danach vielleicht nie wieder.
Es gibt auch Doppelsysteme die nicht als Doppelsysteme scheinen da der zweite Stern eine zu kleine Leuchtkraft besitzt.
Quellen:
Wer erfand das Teleskop?
Der Erfinder des ersten Teleskops steht nicht genau fest. Viele Leute meinen irrtümlich, dass Galileo Galilei der Erfinder des ersten Teleskops sei. Dieser war aber lediglich der erste Mensch der das Teleskop auf den Himmel richtete außerdem hat er das Fernrohr weiterentwickelt. Vorher wurde es oft dazu benutzt, um die Gegner im Krieg aus zuspionieren. Man sagt Hans Lippershey habe das erste Teleskop im Auftrag der Holländischen Regierung gebaut. 1757 erfand John Dollond das achromatischen Objektiv das ist die Verbindung aus einer Sammellinse und einer Streulinse damit konnte man bessere Linsenfernrohre bauen. Das Problem war nur dass Dollonds Linsen nur im Durchmesser von 7,5 bis 10 Zentimeter baute. Das erste Teleskop bestand aus einer Sammellinse und einer Streulinse. Später benutzte man Spiegelteleskope.
Quellen:
- http://www.schulmodell.de/astronomie/astrolex/teleskop.htm
- http://www.geburtskanal.de/Aktuelles/Unterhaltsames/Weihnachten/Nordlichter.php
- http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Aktuelles/Unterhaltsames/Weihnachten/Nordlichter.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/header.htmlhttp://portrait.kaar.at/Naturwissenschaftler/images/hans_lippershey.jpg

Die Sonne
Die Sonne beinhaltet 99,99 % der Gesamtmasse unseres Sonnensystems. Die Sonne wird durch jede Sekunde um 4 Millionen Tonnen leichter. Sie ist 150 Millionen km von der Erde entfernt. Um den Durchmesser der Sonne zu erreichen, müsste man 109 Erden aneinander reihen.
Sonnenkorona
Die heiße Oberfläche der Sonne. Es herrschen extrem hohe Temperaturen. Man kann die Korona nur bei einer totalen Sonnenfinsternis beobachten.
Sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis ist eine Überdeckung des Mondes. Sie kann total, partiell und ringförmig sein. (Partiell: zum Teil, teilweise)
Wie entsteht sie?
Sonne, Mond und Erde stehen auf einer Linie. Es muss Neumond sein während Sonne und Mond optisch den gleichen Durchmesser haben müssen.
Werden eines Tages Sonnenfinsternisse nicht mehr stattfinden?
Der Mond ist 400mal kleiner als die Sonnenscheibe und hat einen 400fachen geringeren Abstand zur Erde als die Sonne. Dadurch erscheinen uns beide Himmelsobjekte in gleicher Größe. Der Mond entfernt pro Jahr um etwa 4 cm von der Erde. Dadurch wird er in etwa 600 Millionen Jahren die Sonnenscheibe nicht mehr total bedecken können.
Quellen:
Was ist interstellare Materie?
Interstellare Materie, oder auch "interstellarer Staub", sind "Staubwolken" (wolken-, nebelartiges Gebilde), die größtenteils aus Wasserstoff oder zu kleinen Teilen auch aus Helium bestehen. Diese Satubwolken entstehen meist im leeren Vakuum zwischen den Außenärmen von Galaxien. Diese große "Staubwolken/Nebel", wie auch der Orion-Nebel, können Durchmesser von bis zu 30 Lichtjahren haben und in dieser Ausdehnung auch durchaus 10.000 Sonnenmassen beinhalten. Daraus folgt aber auch eine sehr geringe Dichte der dort tribenden Teilchen. Interstellare Materiewolken bilden den Geburtsort von Sonnensystemen oder Doppel- und Mehrfachsternsystemen. Unterteilt werden die Wolken aus interstellarer Materie in Reflexionsnebel, Emmisionsnebel und Dunkelwolke.
Endstadien der Sterne
Bei der „Sterbephase“ von Sternen, enden Sterne entweder als Weißer Zwerg, als Neutronenstern oder als Schwarzes Loch. Ein Stern entsteht zuerst aus Staub und Gas. Durch das Zusammenziehen dieses Gemisches, die Steigerung der Temperatur im Inneren und darauf folgend der Ablauf verschiedener Kernfusionsprozesse, können die Sterne über einen sehr langen Zeitraum selbstständig leuchten.
Wenn der ganze Wasserstoff im Kern eines Sterns verbrannt ist, wandert das Brennen bis in die Außenschicht weiter. Die Sternhülle wird durch den entstehenden Strahlungsdruck nach außen getrieben und der Stern vergrößert seinen Durchmesser bis auf das Einhundertfache. Soweit außen kühlt die Hülle auf 2000 - 4000 Kelvin ab und leuchtet rot. Obwohl die Oberflächentemperatur geringer ist als vorher, ist der Stern wesentlich heller geworden und produziert viel mehr Energie. Rote Riesen pulsieren oft und verändern dabei ihre Helligkeit.
Die Hülle fliegt langsam in das All davon, der Kern bleibt weiß glühend, aber inaktiv zurück - ein weißer Zwerg
Ein weißer Zwerg entsteht durch die Schalenbrennung des verendenden Sternes. Bei diesem Schalenbrennen führt der massen- arme Stern von 0,3 Sonnenmasse die Fusion des Wasserstoffs aus. Durch diese Temperaturabnahme die nun entsteht, zieht sich der Stern unter Einwirkung seiner eigenen Schwerkraft zusammen und wird zum Weißen Stern.

Schwarzes Loch
„Als Schwarzes Loch bezeichnet man ein astronomisches Objekt, dessen Gravitation so hoch ist, dass die Fluchtgeschwindigkeit für dieses Objekt ab einer gewissen Grenze, dem Ereignishorizont, höher liegt als die Lichtgeschwindigkeit“. Wenn Sterne nicht so viel Masse haben, kann ein Endstadium ein schwarzes Loch sein. „Der Ausdruck „Schwarzes Loch“ wurde 1967 von John Archibald Wheeler geprägt und verweist auf den Umstand, dass auch elektromagnetische Wellen, wie etwa sichtbares Licht, den Ereignishorizont nicht verlassen können und es einem menschlichen Auge daher vollkommen schwarz erscheint.“ Schwarze Löcher entstehen zB. In der Milchstraße. Seite „Schwarzes Loch“.
In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Februar 2009, 10:33 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 4. März 2009, 09:52 UTC)
Hubble Space Teleskop
Es ist ein Weltraum Teleskop für sichtbares Licht, Ultraviolettes und Infrarot Strahlung. Es wurde nach Edwin Hubble benannt. Das Hubble Space Teleskop wurde am vierundzwanzigsten April 1990 mit der Space -Shuttle- Mission STS-31 gestartet. Das HST wiegt 11,6 Tonnen, ist 13,1 Meter lang und hat einen maximalen Durchmesser von 4,3 Metern. Am 20. Mai 1990 erstellte das HST mit der Wide Field/Planetary Camera sein erstes Bild. Das Bild war erst jedoch nicht sehr genau/scharf. Seite „Hubble-Weltraumteleskop“.
In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. März 2009, 13:33 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 11. März 2009, 09:45 UT
Nikolaus Kopernikus?
Er hatte eine Theorie mit den Umläufen der Himmelskörper. Das heliozentrische Weltbild, auch kopernikanisches Weltbild genannt, basiert auf der Annahme, dass sich die Planeten um die Sonne bewegen. Es steht im Gegensatz zum älteren geozentrischen (p(ptolemäischen) Weltbild(ptolemäischen) Weltbild, in dem die Erde als Zentrum des Universums betrachtet wird. Heute gilt die Ansicht als Weltbild für veraltet und durch das Relativitätsprinzip abgelöst. Seite „Heliozentrisches Weltbild“.
In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. März 2009, 12:04 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 3. April 2009, 07:20 UTC)


