Portfolio
Organisation der Schule
Die innere Organisation der Realschule Seelbach ist der Funktionsübersicht im Kollegium zu entnehmen; die Aufgabenverteilung innerhalb des Kollegiums wurde erstmals im Schuljahr 2001/2002 beschrieben und seither jeweils zum Schuljahresbeginn durch die Schulleitung nach Rücksprache mit den Kolleginnen und Kollegen fortgeschrieben.
Erläuterungen zum Organigramm
Eine wichtige Rolle haben die Fachleitungen übernommen, die mit dafür Sorge tragen, dass die Stoffverteilungen in den einzelnen Unterrichtsfächern zu einer weitgehend gemeinsamen Umsetzung des Bildungsplanes beitragen, was aber nicht ausschließen soll, dass je nach Klassensituation die Schwerpunktbildung in der pädagogischen Verantwortung der einzelnen Lehrkraft liegt. Die Stoffverteilungspläne werden der Schulleitung bis zu den Herbstferien schriftlich vorgelegt.
In der Umsetzung des Bildungsplanes 2004 sind die TOPe BORS und SE zur Qualitätsentwicklung und -sicherung der Kollegin Montalti und dem Kollegen Janka verantwortlich übertragen worden; die Beschreibung ihrer Aufgaben sind dem Schulportfolio 2009 gesondert beigefügt.
Für das TOP TA wurde durch einen gemeinsamen Beschluss die Klassenstufe R 6 festgeschrieben, wobei die Fachbereiche Technik und Mensch und Umwelt hierzu einen eigene Stoffverteilung erstellt haben.
Das TOP WVR liegt in der Verantwortung der jeweiligen Klassenlehrer/innen in der Klassenstufe R 8 und hat sich in den letzten Jahren in seiner Vielfältigkeit gezeigt, wobei auch nicht geglückte Projekte für die Schülerinnen und Schüler ihren Lernerfolg hatten.
Regelungen zur Lehrerfortbildung
Der Bereich Lehrerfortbildung liegt in der Verantwortlichkeit der stellvertretenden Schulleiterin, die die Angebote aus Kultus und Unterricht, des RP Freiburg bzw. des SSA Offenburg den jeweiligen Fachkolleginnen und –kollegen empfiehlt. Durch die Schulleitung wird der Besuch von Lehrerfortbildungsveranstaltungen stets gefördert und schulorganisatorisch ermöglicht. Bei den Planungsüberlegungen geht es auch darum, möglichst viele Spielräume offen zu lassen, um auch innerhalb eines Schuljahres unterrichtliche und außerunterrichtliche Veranstaltungen zu ermöglichen. Ein besonderer Planungsaspekt ergibt sich durch die Schulpartnerschaft mit dem Collège Herrade de Landsberg in Rosheim/Elsass.
Regelungen für Konflikte
Die gemeinsam mit der Grund- und Hauptschule erstellte Schulordnung – bestehend aus einer Langfassung und einer Kurzfassung, ergänzt durch Regelungen zur Nutzung der Internetmöglichkeiten und des Handys – ermöglicht es den Schulleitungen, sowohl pädagogische wie auch Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zu ergreifen.
Im Vordergrund steht für die Realschule Seelbach ein enges Beziehungsfeld zwischen der Schulleitung und den Lehrkräften bzw. der Schulleitung und den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern. Wichtig ist dabei, dass Konflikte möglichst im Vorfeld gelöst werden können; die Zusammenarbeit mit dem Kommunalen sozialen Dienst des Landratsamtes Ortenaukreis ermöglicht in kritischen Fällen vertretbare Lösungen durch Beratung und Unterstützung, auch der Elternhäuser. Hier sind die Erfahrungen der letzten Jahre überwiegend positiv, zumal wir gemeinsam – Grund- und Hauptschule und Realschule – ein Präventionskonzept mit verschiedenen Trägern und jährlichen Schwerpunktbereichen auf den Weg gebracht haben (2008: Thema Alkoholprävention, 2007: Drogenprävention, 2006: Gewaltprävention).
Finanzielle Ressourcenplanung und Verteilung
Der Gesichtspunkt Ressourcenplanung und Verteilung stellt sich für unsere Realschule wie folgt dar: Schwerpunkt der Verwendung der von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel ist die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit den erforderlichen Unterrichtsmaterialien. Es ist für die Schulleitung und das Lehrerkollegium wichtig, dass die erforderliche Ausstattung für einen den Anforderungen unserer Zeit gemäßen Unterricht im Rahmen des Möglichen gegeben ist.
Kritisch zu sehen ist die gegenwärtige Situation im Bereich Technik und im Bereich Mensch und Umwelt, wobei hier die Gemeinde Seelbach entsprechende Planungskonzeptionen seitens der Fachschaften in ihre Überlegungen einfließen lässt.
Während früher die Ausstattung mit Tageslichtprojektoren einen hohen Stellenwert hatte (und auch heute noch hat), sind neue audio-visuelle Medien so gut vorhanden, dass der Einsatz von Unterrichtsfilmen ohne große räumliche Probleme möglich ist (gegenwärtig 7 Video/DVD-TV Stationen und 5 festinstallierte Beamer-Projektionen). Eine weitere Ausstattung der Klassen- bzw. Fachräume im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist vorgesehen.
Räumliche Ressourcenplanung und Verteilung
Das Klassenzimmer soll eine „zweite Heimat“ für die Schülerinnen und Schüler der Realschule Seelbach sein; deshalb hat jede Klasse ihr Klassenzimmer, wenn auch bei den beiden sehr großen Klassen R 6 b und R 7 b die Räume nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten für andere Klassenzimmer bezogene Arbeitsformen ermöglichen. In enger Absprache mit der Schulleitung der Grund- und Hauptschule werden die Fachräume Musik, Bildende Kunst, Biologie, Chemie, Physik sowie Technik und MUM (Hauswirtschaft) möglichst optimal genutzt, was nicht ausschließt, dass teilweise der Fachunterricht in den Bereichen Bildende Kunst und Biologie auch im Klassenzimmer stattfindet. Entsprechende Vereinbarungen der betroffenen Lehrkräfte führen aber dazu, dass dies zu keiner Ungleichbehandlung führen muss.
Die Ausarbeitung des Stundenplanes in den letzten Tagen des Schuljahres und in den ersten eineinhalb Wochen der Sommerferien erfolgt in Absprache mit der Grund- und Hauptschule vor allem bei den Belegungsplänen für Technik, MUM und Sport, wo die räumliche Situation dazu führt, dass diese Gestaltung des Stundenplanes Priorität hat. Wichtig ist hierbei auch, dass die Feinarbeit am Stundenplan nach Möglichkeit zu einer ausgewogenen Setzung der einzelnen Unterrichtsfächer führt, was aber nicht immer möglich ist.
Vertretungsregelungen
Der Einsatz von Lehrkräften zur Wahrnehmung von Vertretungsstunden basiert auf einer möglichst gerechten Verteilung der zusätzlichen Belastung, wobei der Unterricht in den Klassen, in denen die Vertretungsstunden zu leisten sind, dem Klassendeputat der jeweiligen Lehrkraft entsprechen soll(te). Die Schulleitung bringt sich in die Vertretungsstunden genauso ein, was seitens des Kollegiums auch anerkannt wird.
Personalentwicklungskonzepte
Die Realschule Seelbach hatte über viele Jahre hinweg ein sehr homogenes Kollegium mit relativ wenig Veränderungen. In den letzten zwei Jahren hat das Kollegium vorwiegend durch Pensionierungen einen starken Austausch erfahren; dies bedingt auch eine neue Herausforderung an die Schulleitung, um den gepflegten kollegialen Stil und die sehr kurzen Kommunikationswege auf Grund der jahrelangen Zusammenarbeit erfolgreich weiterführen zu können.
Das Instrument der schulscharfen Stellenausschreibungen ist für die Weiterentwicklung auch der Realschule Seelbach sehr wertvoll und wird in der Verbindung von Lehrerzuweisung und Lehrerausschreibung als Aufgabe für die Schulleitung zu verstehen sein.
Förderverein
Ein großes Unterstützungsinstrument ist der Schulförderverein, der durch sein Engagement und seine materiellen Hilfen dazu beiträgt, auch pädagogische Akzente nachhaltig zu entwickeln. Schülerinnen und Schüler können hierbei an allen außerunterrichtlichen Veranstaltungen teilnehmen, auch wenn die finanzielle Seite des Elternhauses kritisch ist. Im Selbstverständnis des Fördervereins ist festgehalten, dass alles, was den Schulen im Kooperativen Bildungszentrum Seelbach nutzt, mitgetragen wird.
Darstellung nach außen
Die Darstellung der Schule nach außen wird von den beiden regionalen Tageszeitungen (Badische Zeitung und Lahrer Zeitung) im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert, wobei die Berichterstattung weniger der Selbstdarstellung der Schule zu dienen hat denn der Transparenz des pädagogischen Tuns, auch um den Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung für ihr Wirken auf vielen Gebieten zu geben (Theaterspiel, sportliche Erfolge, Schulpartnerschaft, Umsetzung der TOPe, Zusammenwirken mit der Gemeinde, Einsatz im Rahmen von Nachhaltigkeit usw.)
